Dein Browser erlaubt zur Zeit nicht den Einsatz von Cookies, oder ein anderes Programm behindert den Einsatz von Cookies.
IE 8 is not supported. You are using an UNSUPPORTED version of Internet Explorer

Speedo Sagt...

Zehn grundlegende Tipps für sicheres Vergnügen am Strand und im Wasser

Du planst einen Tag (oder vielleicht sogar eine Woche) am Strand? Wir möchten Deine Vorfreude mit zehn Tipps für sicheres Vergnügen am Strand und im Wasser unterstützen.

Wir alle lieben und genießen den Anblick des offenen Wassers – von der kühlen Nordsee über das warme Mittelmeer bis zu den Weiten von Atlantik und Pazifik.


Jung und Alt schätzen den Sprung ins salzige Nass, aber zuweilen kommt es vor, dass Kinder wie Erwachsene im offenen Meer in Gefahr geraten, und dazu muss man keineswegs weit hinausschwimmen. Unbekannte Strömungen, Veränderungen der Wassertiefe und Missbrauch von aufblasbarem Strandspielzeug tragen dazu bei, dass Badende jedes Jahr die Hilfe der Rettungsschwimmer benötigen, um sicher zurück an den Strand zu gelangen. Zuweilen muss sogar die Küstenwache eingreifen.


Deshalb solltest Du vorausplanen, wenn Tage am Strand vor Dir liegen. Wir geben Dir im Folgenden zehn einfache Tipps für sicheres Vergnügen am Strand und im Wasser.

1: Plane mit Sorgfalt


Frage bei der Buchung im Reisebüro nach, ob die Strände in der Nähe Deines Urlaubsortes sicher sind und ob ausgebildete Rettungsschwimmer Dienst tun. Die Mitarbeiter des Reisebüros sollten wissen, was vor Ort bereitsteht und werden Dir gerne Auskunft geben. Wenn Du kein Reisebüro für Deine Buchung nutzst, nimm Dir ein wenig Zeit, um im Internet zu suchen. Prüfe die nahegelegenen Strände, damit Du im Bilde bist, wie es in der Nähe Deines Hotels oder Deiner Unterkunft um die Strandsicherheit bestellt ist.


2: Die ersten Stunden zählen!


Du bist soeben angekommen – und die Kinder wollen sofort in den Pool springen, obwohl noch nicht einmal die Koffer ausgepackt sind. Was kann schon geschehen? Du kümmerst dich kurz um den langweiligen Kram und die Kleinen haben bereits Spaß!


Tatsächlich kann einiges passieren. Der Zeitraum, in dem Kinder im Urlaub am häufigsten Unfälle haben, ist die erste Stunde nach der Ankunft, wenn die Eltern auspacken und abgelenkt sind. Eltern sollten in diesem Zeitraum Sorge tragen und wissen, wo ihre Kinder sind.


3: Erkunde die Umgebung


Unternimm nach dem Auspacken einen Ausflug an den Strand, um zu prüfen, ob es Gefahrenquellen gibt. Das solltest Du tun, bevor Du oder die Kinder zum ersten Mal baden. Dies ist meist keine große Mühe. Mache einen kleinen Spaziergang und halte die Augen offen. So lernst Du die Umgebung kennen und überzeugst Dich zudem von der Sicherheit.


4: Außer Sicht bedeutet: Ohne Deinen Schutz


Wenn Du am Strand bist, sollten Deine kleinen Schwimmer niemals außerhalb Deiner Reichweite sein. Aufsicht ist der Schlüssel zur Verhütung ernsthafter Badeunfälle. Kindern drohen speziell dann Gefahren im Wasser, wenn sie ihre Umgebung nicht kennen. Kinder und jüngere Schwimmer sollten im Wasser stets in Deiner Nähe sein. Lass sie nicht allein – auch nicht für kurze Zeit.

5: Befrage die Einheimischen


Scheue Dich auf Reisen nicht, Einheimische um Rat zu fragen. So sind beispielsweise Rettungsschwimmer, die Touristeninformation, die örtliche Küstenwache und auch einheimische Fischer gute Informationsquellen, wo man den Strand nutzen und im Wasser schwimmen kann. Man gibt Dir sicherlich gern Auskunft.


6: Meide Felsen und Steine


Dies ist eigentlich selbstverständlich: Schwimme nicht in der Nähe von Felsen, Piers, Wellenbrechern und Korallenriffen und springe dort auch nicht ins Wasser. Dies bringt stets Gefahren mit sich – speziell in Gegenden, in denen Du Dich nicht gut auskennst. Selbst gute Schwimmer sollten in solchen Bereichen nicht im Wasser sein. Die Risiken sind schlicht zu groß.


7: Beachte die Schilder


In fremden Ländern können Warnsymbole zur Sicherheit im Wasser ganz anders aussehen als zuhause. Finde heraus, was Schilder und Flaggen bedeuten und befolge die Anweisungen. Dein Reisebüro, das Personal im Hotel oder die Rettungsschwimmer vor Ort können Dir erklären, was Schilder und Flaggen bedeuten. Scheue Dich nicht, zu fragen!

8: Lass Dich nicht zu sehr treiben


Aufblasbare Boote und Luftmatratzen sind als Gefahrenquellen bekannt. Wer in einem Moment gemütlich vor sich hin dümpelt, kann in der nächsten Minute bereits abgetrieben werden und in Schwierigkeiten geraten. Es handelt sich um Spielzeug, das nicht für offenes Wasser geeignet ist. Lass Dich stattdessen sicher im Pool des Hotels oder in anderen geschützten Bereichen treiben.


9: Bleibe nicht stecken


Gerate nicht in Panik, wenn Du in Treibsand oder Schlamm stecken bleibst. Versuche nicht, zu stehen. Lege Dich flach hin, verteile Dein Gewicht, rufe um Hilfe und bewege Dich langsam mit der Bewegung eines Brustschwimmers in Richtung Strand.


10: Mach Dich ein wenig mit der Sprache vertraut


Viele Einheimische in manchen Touristengegenden sprechen einige Worte Deutsch. Im Notfall ist es trotzdem sehr hilfreich, zu wissen, wie man in der Landessprache um Hilfe ruft oder einen Notruf absetzt. In vielen Reise- und Sprachführern gibt es einen speziellen Abschnitt für solche Formulierungen im Notfall. Du findest dort Sätze, mit denen Du um einen Arzt, einen Krankenwagen oder andere Hilfe bitten kannst. In der EU lautet die Notrufnummer 112. In anderen Ländern wird die 999 verwendet. Bitte in Zweifelsfällen einen Einheimischen darum, den Notruf abzusetzen.


Sicherheit am Strand muss keine Spaßbremse sein. Sie kann aber den Unterschied zwischen einem schönen Urlaub und einer unangenehmen Erinnerung bedeuten. Wenn Du Dich für weitere Tipps zur Sicherheit im Wasser interessierst, kannst Du auch unseren Blog über die Sicherheit im Wasser lesen und die Website von RLSS besuchen.